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23 Januar 2019

PGNiG: Fünzigste LNG-Lieferung nach Polen

23 Januar 2019

Am Sonntag den 27. Januar 2019 empfängt die PGNiG, Polish Oil and Gas Company, eine weitere Cargo Flüssiggas. Dies wird die fünfzigste Lieferung zum President Lech Kaczyński LNG Terminal in Świnoujście. Damit wird sich die bisher von PGNiG erworbene LNG-Gesamtmenge nach der Regasifizierung auf ca. 5,7 Mrd. m3 belaufen.

Der Carrier Iberica Knutsen transportiert ca. 57.000 Tonnen LNG vom Sabine Pass Terminal in den USA. Das entspricht etwa 75 mcm Erdgas nach der Regasifizierung – dies entpricht dem Verbrauch ganz Polens an vier Sommertagen oder einem Wintertag. Die Ladung wurde im Rahmen einer Spottransaktion von Naturgy (ehemals Gas Natural Fenosa) gekauft.

„Die Abwicklung von Spot-Transaktionen ist Aufgabe unseren Büros in London. Unsere Trader suchen nach günstigen Marktchangen und ergänzen damit unser LNG-Portfolio. Flüssiggas nimmt in der PGNiG-Importstruktur deutlich zu. Im Jahr 2018 hatte sein Anteil bereits 20 Prozent überschritten und unsere Ziele für 2019 sind noch höher“ so Maciej Woźniak, Vizepräsident des PGNiG Management Board for Trade [Zitat übersetzt aus dem Polnischen].

Ende 2018 unterzeichnete PGNiG vier langfristige Verträge über den Bezug von LNG aus den USA. Die Lieferungen von einem der amerikanischen Partner – Cheniere Energy – werden noch in diesem Jahr beginnen.

Inklusive der Spot-Lieferung von Naturgy, wird PGNiG über 4,2 Millionen Tonnen LNG nach Polen importiert haben, was nach der Regasifizierung rund 5,7 Milliarden Kubikmetern entspricht. Darunter auch zwei so genannte technische Lasten, die für die Inbetriebnahme des Terminals notwendig waren. Seit Juni 2016, als das Terminal in Betrieb ging, kamen 37 Frachten aus Qatar im Rahmen eines langfristigen Vertrages mit Qatargas, 9 Spotlieferungen - aus Norwegen, den USA und Qatar - und eine Lieferung im Rahmen eines mittelfristigen Vertrages mit Centrica. LNG-Tanker erreichen das Terminal in Świnoujście durchschnittlich zweimal im Monat, wobei Juni und Dezember 2018 und Januar 2019 mit jeweils drei LNG-Lieferungen die verkehrsreichsten Monate waren. Mit der bevorstehenden Lieferung wird auch Januar 2019 ein Monat mit drei empfangenen Ladungen sein.

Dank der vom PGNiG eingekauften Ladungen hat das Terminal in Świnoujście - Teil der OGP Gaz-System Group – mit ungefähr 60% nach Angaben des Betreibers die höchste jährliche Auslastung unter allen 22 Onshore-LNG-Regasifizierungs-Terminals in Europa. Es folgt das Terminal Zeebrugge in Belgien mit einer Auslastung von rund 40 Prozent. Der Durchschnitt der meisten europäischen Terminals liegt bei 30 Prozent.

Der größte Teil des verflüssigten Erdgases, das einer Regasifizierung unterzogen wird, geht in das polnische Pipelinenetz, von wo aus es Haushalte, Industrie, Kraftwerke und Heizkraftwerke erreicht, als Kraftstoff für Stadtbusse verwendet- und auch auf den ukrainischen Markt exportiert wird. Ein Teil des LNG wird auf Tankwagen umgeladen, die es in die entferntesten Teile Polens transportieren, wo es keinen Zugang zum traditionellen Gasnetz gibt. Mit Hilfe von Regasifizierungsstationen, die ähnlich wie LNG-Terminals, aber in kleinerem Umfang funktionieren, wird das Gas dann an die Empfänger weitergeleitet. Außerhalb Polens haben Tankwagen LNG von Świnoujście bis nach Bulgarien und Estland geliefert.

Für Nähere Informationen: Public Relations Department, PGNiG SA: media@pgnig.pl

Bildquelle: PGNiG SA